• Schon wieder Stillstand am Busbahnhof?

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  • Sondersitzung des Ausschuss „Planen und Bauen“ am 18.2.21 zum Thema ISEK

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  • Haushalt der Gemeinde Odenthal 2021 mit großer Mehrheit beschlossen

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  • Die CDU Odenthal wünscht Ihnen frohe Ostern

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  • Zukünftigen Generationen Handlungsspielraum zu nehmen, unterstützen wir nicht!

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  • Dorfgemeinschaft wird noch schöner

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Worum geht es?

ISEK steht für „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“. Es fordert Städte und Gemeinden auf, nicht in einzelnen Kleinstprojekten zu denken, sondern die Gemeinde bzw. ihre Ortsteile als Einheit zu gestalten. Für eine sinnvolle Gemeindeentwicklung bedeutet dies: Siedlungsstruktur, Verkehr, Umwelt und soziale Belange müssen im Zusammenhang betrachtet werden. Nur so wird man -bei immer dynamischeren Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Gemeinde - eine NACHHALTIGE Entwicklung von Ortsteilen ermöglichen.

Der Zugang zu vielen Förderprogrammen ist an ein „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzepts (ISEK)“ und oftmals auch an eine positive Bewertung durch die REGIONALE geknüpft.

Die Gemeinde Odenthal hat in den letzten Jahren ein solches ISEK mit 24 Projekten entwickelt. Dieses Konzept ist jetzt soweit, dass ein politischer Beschluss notwendig wird, um zunächst in vertiefende Planungen einzusteigen. Es geht hier noch nicht darum, konkrete Projekte umzusetzen.

Die CDU-Fraktion steht für eine Gemeinde, die modern, zukunftsfähig, naturverbunden und kulturell offen und freundlich ist. Das Konzept der Achse Odenthal-Altenberg beinhaltet viele dieser Ideen. Wir befürworten einige der Ideen mehr als andere: das Begegnungszentrum in Odenthal Mitte, die Renovierung und Wiederbelebung der alten Kaplanei, die Gestaltung des Campus am Schulzentrum, die Umwandlung des Parkplatzes Menrath zum Reisegarten, die Erneuerung der Radwege, um nur die wichtigsten zu nennen. Altenberg mit seiner Einzigartigkeit und herausgehobenen kulturellen Bedeutung ist Teil Odenthals und gehört bei den Überlegungen dazu. Deshalb ist es wichtig, dass hier Gespräche mit allen Beteiligten geführt werden, um eine breite Zustimmung zu dem Gesamtkonzept zu erreichen.


Deshalb stehen wir hinter dem Vorschlag der Verwaltung, in die vertiefende Rahmenplanung einzusteigen!

Wir sehen die großen Herausforderungen in der heutigen Zeit, bei der gegebenen Haushaltslage alle Projekte zeitnah umzusetzen. Haushaltsposten im Millionenbereich zu planen trotz Förderungen, sind in dieser Zeit, in der viele Betrieben um Ihre wirtschaftliche Existenz bangen und ein Drittel aller Betriebe nach aktuellen Zahlen in Kurzarbeit ist, mehr als kritisch zu sehen. Deshalb bevorzugen wir eine deutliche Priorisierung in für die Gemeinde und unsere Bürgerinnen und Bürger notwendige und wünschenswerte Projekte.

Konkret bedeutet dies: wir machen am Ende das, was auch wirklich eine Verbessung bringt und finanzierbar ist!

Die Priorisierung ist dann von den politischen Gremien, der Verwaltung und den Planern in einer sinnvollen Zeitachse darzustellen. Dies nimmt den Druck, den Haushalt über Gebühr mit investiven Maßnahmen zu schnell und zu stark zu belasten.

Die Regionale ist eine Chance für Odenthal mit einem vorhandenen Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptkonzept leichter und bevorzugt an Fördergelder zu kommen.

Wären die Planungen bei der Abstimmung am 18.2.21 gestoppt worden, dann wären die bereits investierten Planungs-Aufwendungen umsonst gewesen und vor allem: Gestaltungsspielraum wäre für die nächsten 10 bis 15 Jahre und vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden haushalterischen Lage mangels Fördergelder nicht mehr gegeben.

Die CDU-Fraktion stimmte deshalb für die vertiefende Rahmenplanung für das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept.

Um in Bildern zu sprechen: es ist wie zu Hause bei der „privaten Gartenplanung“ - man plant in der Regel die Anlage des gesamten „Gartens“ und nicht nur ein Teilstück. Wenn dann nicht alles sofort finanziell umsetzbar ist, dann landen einige der Ideen in der Schublade, aber sie sind da und werden dann eben zu gegebener Zeit erst umgesetzt.

Stimmergebnis im Aussschuss für Planen & Bauen: CDU 6xJa, Grüne 6xJa, SPD 3xJa, FDP 2xNein